Fashion Friday: Der Neue Schnitt 04 1950

27. Januar 2012

Fashion Friday: Der Neue Schnitt 04 1950

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Hömma, Facebook!

26. Januar 2012

Dauernd bekomme ich in der Seitenleiste von dir so komische Werbung angezeigt wie

  • „Schön dank Botox“
  • „Traumfigur ohne OP“
  • „10 kg weg in 2 Wochen“

Also, Fratzenbuch, du denkst ich bin fett und hässlich, oder was? Soll ich dir mal was sagen?

mirdochwurscht

Eigentlich hab ich ja nur ‘nen Grund gesucht, dieses Bild mal zu posten ;-)

Die erste „Gutvorsatz“-Woche ist vorbei.

24. Januar 2012

Und war gar nicht mal so schlecht.

  • MB tapfer durchgehalten bis auf die 2 Essenseinladungen am Freitag und Samstag
  • 2mal Yoga gemacht
  • 3mal Ukulele geübt
  • keinen Stoff gekauft

Dafür aber 9 m Stoff aus dem Berg verarbeitet:

2.5 m zu einer „Yoga“-Hose aus Rippenjersey, die sich allerdings eher zum Sack mit Gummizug entwickelt. Der Jersey ist ein ganz weicher doppellagiger Stoff, den ich mal bei „morgiane“ auf ebay geschossen habe. Wunderbar hautschmeichelnd und kuschelig, aber leider SEHR dehnbar. Ich habe ihn schon vor dem Zuschneiden ein bisschen gedehnt, aber dennoch hat sich die Hose beim Tragen noch ausgeleiert wie verrückt. Zum Yoga ist sie definitiv nicht geeignet, weil ich mich mittlerweile in den Stoffmassen verheddere. Na was soll’s, wird das Teil eben umdefiniert zur Wellnesshose zum Auffem-Sofa-Rumlümmeln und ich nähe eben noch eine Yogahose aus anderem Stoff.

1.5 m zugeschnitten zu einem Yoga-Oberteil, ist aber noch nicht vernäht, zählt also auch noch nicht zum Guthaben.

5 m zugeschnitten für eine Hülle für mein Schuhregal (auch noch nicht vernäht). Seit Jahren bin ich auf der Suche nach einem wirklich praktischen Schuhschrank – vergebens. In die meisten gehen grade mal 12 Paar Schuhe rein, das ist doch lächerlich. Da bräuchte ich ja … wart mal, wieviele Schuhe hab ich gleich noch … naja, jedenfalls bräuchte ich mehr Schuhschränke als in unser Haus überhaupt reinpassen. Also habe ich ein grosses IVAR-Regal gekauft, das jetzt im Flur steht und dem Prinzen gefällt es nicht, dass das so offen ist. Ok, die Schuhe fliegen auch wie Kraut und Rüben da drin rum, also wäre eine Abdeckung nicht schlecht.

Ich will etwas in dieser Art nähen und aussen noch Seitentaschen und Ösen dranmachen, dann kann man z.B. noch die Regenschirme dranhängen und Handschuhe usw. in die Seitentaschen packen. Ich will allerdings keine Reissverschlüsse dran machen, die stehen ohnehin immer offen, wie ich mich kenne. Lieber die beiden Vorderteile etwas überlappen lassen, dann fallen sie immer automatisch zu. Nächstes Wochenende soll das Ungeheuer genäht werden – da habe ich sowas von gar keine Lust drauf. Aber es MUSS sein und ich will es auch endlich hinter mir haben. Danach darf ich dann aber wieder ein Spassprojekt machen – Zuckerbrot und Peitsche, nur so funktioniert das mit den UFOs.

Fashion Friday: Die Schachenmayrin 08 1934

20. Januar 2012

Die Schachenmayrin 08 1934

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Und hier geht’s zu den Anleitungen / Here are the patterns:

Beignet Variation 1: Basic Buttonless Beignet

19. Januar 2012

Die erste Variation des Beignet-Rockes von Colette Patterns ist gleichzeit auch die Grundlage für viele weiteren Abwandlungen. Und ein Super-Basisschnitt für einen Bleistiftrock – also sicher ein lohnenswertes Projekt.

Ich empfehle, die Änderungen nicht am Originalschnitt vorzunehmen, um diesen zu erhalten. Zeichnet euch die Schnittteile auf transparenter Folie ab, dann könnt ihr bedenkenlos drauflosschnippeln und -kleben.

Es geht darum, die vordere Knopfleiste durch eine durchgehende Mittelbahn zu ersetzen. Dazu werden folgende Schnittteile abgeändert:

Die vordere mittlere Rockbahnen

Der vordere mittlere Beleg und das dazugehörige Futterteil

Ganz einfach ist die Änderung an der vorderen  Mittelbahn: Es wird eine Linie entlang der weiter innen liegenden Enden der eingezeichneten Knopflöcher gezogen und das Schnittteil an dieser Stelle abgeschnitten (oder weggefaltet). Diese Linie ist die vordere Mitte und der Stoffbruch -> es entsteht eine durchgehende Mittelbahn.

Beim Futter wird es etwas komplizierter, aber auch nicht schwierig.

Die beiden Originalteile aneinanderkleben (die Nahtzugaben müssen überlappen)

Dann eine Linie ziehen auf der Höhe der übrigen Belegteile und das Schnitteil auseinanderschneidena. Es entsteht ein Belegstreifen, der genauso breit ist, wie die vom restlichen Rock sowie ein Futterteil.

Fertig? Fast. Nun müssen die beiden Teile an der vorderen Mitte noch um genau das gleiche Stück verkleinert werden, wie das Schnitteil für den Oberstoff. Dazu kann man das abgeschnittene oder weggefaltete Stück als Mass nehmen. Linie ziehen, wegschneiden, fertig. Diese neue Kante ist die vordere Mitte und der Stoffbruch, sowohl beim Beleg asl auch beim Futter.

Ach ja, noch was: Beim Nähen nicht vergessen: in die Seitennaht einen Reissverschluss einzubauen, sonst wird’s mit dem Anziehen schwierig ;-)

Und so könnte der BB aussehen (Katze ist nicht in der Anleitung enthalten)

Wie geht es eigentlich dem Fair-Isle-Pulli?

18. Januar 2012

Er wächst und gedeiht. Langsam, aber stetig.

Der Rumpf ist fertig. Das Bild ist vom Freitag, mittlerweile ist der Halsausschnitt fertig, die Schulternähte geschlossen und die Maschen für den Kragen aufgefasst – also noch etwas weiter, als auf diesem Foto.

Wenn ich das Bild anschaue, denke ich, er wird vielleicht ein bisschen zu lang. Erstmal sehen, wenn er fertig ist. Ein Mustersatz ist unten schnell abgetrennt …

Hier habe ich ein paar Detailbilder von den Steeks. Sobald es hier ans Aufschneiden geht (grusel), werde ich natürlich ausführlich berichten.

Armausschnitt-Steek

Hier seht ihr im unteren Bereich des Steeks, dass ich den Wechsel Schmuck- zu Hintergrundfarbe immer versetzt habe. Auf dem halben Weg nach oben habe ich dann Eunny Knits „Steeking Chronicles“ gelesen und sie schreibt, dass der Steek immer mit einer Masche in Hintergrundfarbe anfangen soll, also habe ich entsprechend umgestellt. Beim Hals-Steek für den Poloschlitz war ich dann von Anfang an schlau:

Gestern habe ich für die Ärmel angeschlagen. Ich werde beide Ärmel zusammen in Runden arbeiten, mit Steeks dazwischen. Die Bündchen habe ich separat gestrickt, dann je 9 Maschen für den Steek angeschlagen und jetzt geht’s in Runden weiter. Ich habe 12 Maschen, also einen Mustersatz mehr für den Ärmel genommen, als in der Anleitung, da ich ja kräftige Oberarme habe. Diese 12 Maschen lasse ich einfach oben beim abketten stehen, da wird der Ärmel eben ein bisschen puffiger, das sollte klappen.

Ich habe noch 3 Knäuel von dem Grau und von die Schmuckfarbenknäuel sind gerade mal zur Hälfte verbraucht – das Garn reicht jedenfalls schonmal.

40ies Fashion Tipp: Wie man einen Turban bindet

17. Januar 2012

Oder auch: wie man einen Bad Hair Day in den grossen Glamour-Auftritt verwandelt

Ich sehe mich zwar nicht im Büro mit diesem Kopfputz auftauchen, aber schön ist es schon.

TURBANS issue title is WAYS AND MEANS

12 Variationen über Beignet

16. Januar 2012

Im letzten Jahr hat sich ja der Beignet-Rock von Colette-Patterns als mein absoluter Lieblings-Rockschnitt herauskristallisiert und ich habe beschlossen, Beignet zu meinem Rock-Grundschnitt zu machen. Aber so viele durchgeknöpfte Röcke braucht man ja nun auch wieder nicht, also habe ich den Kreativmodus angeschmissen und eine meiner berühmten „dummen“ Ideen gehabt.

Da ich ohnehin Röcke brauche, werde ich zwölf Variationen über den Beignet nähen und die Änderungen hier vorstellen. Ohne Zeitlimit, es wird also nicht ein Rock pro Monat sein, oder sowas. Kann sein, dass es mal 2 in einem Monat sind, oder auch mal 2 Monate gar keiner. Und ob es nun genau die unten beschriebenen Röcke genau in dieser Reihenfolge werden, weiss ich auch noch nicht. Wenn mir unterwegs noch was geniales einfällt, ändert sich die Liste vielleicht noch.

Die folgenden Abwandlungen sind mir auf die Schnelle ohne grosse Hirnverrenkungen eingefallen.Zur Veranschaulichung habe ich ein bisschen rumgekritzelt – ein Modedesigner werde ich mit meinen Zeichenkünsten wohl nicht, aber um eine Idee schnell mal festzuhalten reicht es gerade so.

1. Der Buttonless oder auch Basic Beignet „BB“ – bereits 2011 genäht, und hier auch schon gezeigt. Die genaue Beschreibung der Schnittmuster-Änderungen folgt in Kürze. Das ist gleichzeitig auch der Grundschnitt für viele der weiteren Varianten (daher „Basic“).

2. BB mit 2 Gehfalten (Kick-Pleats) vorne – bereits 2011 genäht, genaue Beschreibung in Kürze

3. BB mit Plissee-Falteneinsatz vorne seitlich

4. Fishtail BB (Rüschen-Godet oder Plissee-Einsatz hinten mittig)

5. Beignet mit „Fancy“-Knopfleiste

6. BB mit vorderer Kellerfalte

7. BB mit umlaufendem Volant

8. BB-Kleid

9. 5-Pocket-BB aus Denim

10. BB mit Trägern

11. BB mit Knöpfen an den vorderen Nähten im oberen Drittel

12. Two-Tone BB

… und mir fallen sogar noch mehr Variationen ein. BB mit separatem Schösschenteil (50ies); BB mit aufgesetzten Taschen, Latz-BB, „Cargo“-BB mit vielen aufgesetzen Taschen (nicht für mich, aber generell interessant), Beignet mit durchgehendem Zipper in der vorderen Mitte, „Gipsy“-Beignet aus geblümtem Sommerstoff mit weitem geraffen Ansatz ab dem oberen Drittel, BB mit Godets in den vorderen und hinteren Nähten …

Will vielleicht jemand mitmachen? Habt ihr auch noch Ideen?

Jetzt wird’s wieder hart

16. Januar 2012

So, am Samstag habe ich mich dran gemacht, meinen Neujahrsvorsatz Nr. 1 in die Tat umzusetzen: ich habe wieder mit Metabolic Balance angefangen. Die ersten zwei Tage sind besonders brutal, in dieser Einführungsphase macht man 2 Entschlackungstage mit nur Obst und Gemüse und Darmreinigung. Das hat meinen Kreislauf etwas strapaziert und ich habe am Wochenende nicht viel auf die Reihe gekriegt, aber heute geht es mir wieder sehr gut und es war ein unvergleichliches Gefühl, heute morgen wieder was „Richtiges“ (2 Eier, 100 g Gemüse, 1 Apfel und 2 Scheiben Knäcke) essen zu dürfen. Man glaubt ja gar nicht, WIE lecker so ein Ei sein kann. Die nächsten 14 Tage bin ich jetzt in der strengen Umstellungsphase, in der ich nur Gemüse, Obst, Eiweiss und Roggenbrot essen darf, in genau abgewogenen Mengen. Und leider nur Kaffee ohne Milch – bääääh, wie grässlich. Ab der dritten Woche, kommen dazu dann noch 3 EL gutes Öl am Tag und ich darf meinen Kaffe mit einem Schuss Sahne oder Schafmilch aufwerten.

Am schwersten ist für mich immer, genügend zu trinken – 3 Liter am Tag sollen es sein. Leider vergesse ich das Trinken einfach immer wieder, vor allem bei der Arbeit. Daher habe ich mal ein bisschen gegoogelt und mir letzte Woche ein nützliches kleines Helferlein für die Zeit im Büro auf dem PC installiert: Die Software „Tea Timer“, die es hier für umme gibt kann man so konfigurieren, dass alle 15 Minuten ein Fenster aufpoppt, das mich daran erinnert, Wasser zu trinken.

Leider ist mein Leben so, dass sich niemals 2 Wochen am Stück finden, in denen nichts los ist, was irgendwie mit Essen zu tun hat. Heute nachmittag haben wir z.B. Besuch von unserem österreichischen Vertreter, mit dem wir heute abend sicher essen gehen, am Samstag sind wir bei Freunden eingeladen … und so geht’s praktisch jede Woche weiter. Wenn ich also warten würde, bis ich mal 14 Tage „Zeit für Diät“ habe, wird es nie was. Ich werde heute abend einen „Harry und Sally-Salat“ (die Sauce auf einem Extrateller) bestellen und am Samstag eben eine kleine Portion essen. Und mir nicht soviel Kopf machen.

Leolook und Tigertempel

14. Januar 2012

Ich weiss, es ist albern und vielleicht auch nicht ganz korrekt, aber kann es einfach nicht lassen. Jedesmal wenn mir  jemand ein Katzenbaby hinhält, egal ob getupft, gestreift oder einfarbig, MUSS ich das Vieh halten und knuddeln.

Diesem süssen und äusserst lebhaften kleinen Gesellen bin ich (mal wieder) in Thailand begegnet. Er hält wirklich nur still, wenn so ein Milchfläschchen in greifbarer Nähe ist, daher habe ich leider gar nicht viele schöne Fotos von ihm, die meisten sehen so aus:

Der beste Schnappschuss, den ich erwischen konnte ist der hier:

Sehr viel fotogener war da dieser 7 Monate alte Tiger im Tiger Temple Kanchanaburi, der sich hier fachgerecht in Pose wirft – eine professionelle Rampensau!

Dieser Tigertempel hat, wie ich im nachhinein herausgefunden habe, einige sehr schlechte Kritiken von Tierschützern bekommen (schreibt zumindest der Spiegel), die Tiere würden angeblich geschlagen und nicht artgerecht gehalten. Davon haben wir als Besucher natürlich nichts gesehen und ich habe auch nicht feststellen können, dass die Katzen gequält oder verängstigt wirkten, im Gegenteil. Ich habe schon mein Leben lang selbst Katzen (wenn auch nicht ganz so grosse), ich traue mir durchaus zu, am Verhalten einer Katze sehen zu können, ob sie sich wohlfühlt, oder nicht und ich hatte nicht den Eindruck dass die Tiere leiden.

Der Hype im sogenannten Tiger Canyon, wo man sich mit den Tigern fotografieren lassen kann ist sicher nicht gerade artgerecht. Da liegen bestimmt 20 Tiger in der Sonne angekettet  und die Besucher werden zu ihnen hingeführt und posieren für Fotos. Immerhin bekommen sie regelmässig Wasser und die ganze Aktion dauert auch nicht mehr als 3 Stunden am Tag, der Tempel hat nämlich ohnehin nur nachmittags geöffnet. Da ich mich ja selber auch schon mit Tigern habe ablichten lassen, steht es mir wohl nicht zu, hier allzu kritisch zu sein. Von  wirklicher Tierquälerei habe ich jedenfalls nichts bemerkt, und es ist einfach schön, diese herrliche Tiere aus der Nähe zu betrachten. Ich habe den Ausflug jedenfalls ohne Schuldgefühle genossen.

Im Übrigen, was ist schon artgerechte Haltung und wer entscheidet das? Vor einigen Jahren habe ich mal das Raubtierhaus im Frankfurter Zoo besichtigt, das ist auch nicht gerade eine Augenweide: viel zu kleine Käfige und die Tiere hatten alle richtige Verhaltensstörungen in den engen Käfigen – also wir Deutschen sollten mal lieber vor unserer eigenen Tür kehren, bevor wir mit dem Finger auf andere zeigen und unsere eigenen Wertmassstäbe auf andere Kulturen übertragen. Ist es nicht vielleicht am Ende besser, dass diese vom Aussterben bedrohten Tiere irgendwo wenigstens gezüchtet werden und die Art so erhalten bleibt? In freier Wildbahn haben sie ja kaum noch eine Chance zu überleben.

Berichterstattung über „Skandale“ ist ja immer soo viel interessanter als positive Dinge zu schreiben und die Presse sucht ja geradezu nach Dingen, die sie kritisieren können, ähnlich wie auch die bekannten Miesmachersendungen wie z.B. Monitor.


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